... oder schon auf einem neuen Planeten?
Oft frage ich mich, wie es Menschen ergeht, die aus einer anderen Kultur kommend Deutschland erreichen.
Was empfindet eine Frau, die selbstverständlich einen Schleier getragen und selten andere Kleidung auf der Straße gesehen hat, wenn ihr junge Mädchen in Tops und Miniröcken entgegenkommen?
Wie reagiert ihr Geruchssinn, das ästhetische Empfinden, sobald sie in den Auslagen der Supermärkte oder an anderen Orten mit Lebensmitteln konfrontiert wird, die im eigenen Land als unrein oder aus anderen Gründen als nicht essbar deklariert werden?
Wie schwer fällt es Eltern, ihren Kinder nicht die Bildung zu ermöglichen, die sie im eigenen Land in Friedenszeiten hätten bekommen können?
Was empfinden Menschen, die in einer bunten Kultur in einem schönen, sicheren Zuhause großgeworden sind und jetzt in einem grauen Plattenbau oder einem Zimmer im Übergangswohnheim landen, in dem niemand ihre Sprache spricht?
Wie geht es den Menschen, die einen Großteil ihres Lebens, ihrer Identität verloren haben und spüren, dass sie unerwünscht sind?
Das versuche ich zu ergründen, in Geschichten zum Beispiel und durch Kontakte mit unseren Gästen und neuen Mitbewohnern. Wahrscheinlich werde ich nur einen Bruchteil verstehen. Immerhin.
Autorinnenseite für Romane, Kurzgeschichten, Songtexte, Schreibkurse, Kontakte
Samstag, 2. April 2016
Montag, 28. März 2016
Besondere Blogs
Es gibt Blogs und es gibt ausgezeichnete Blogs, schillernde, informative, spannende, wichtige.
Zwei davon stelle ich euch heute vor:
Maras Blog 'Buzzaldrins Bücher', buzzaldrins.de ist einer von diesen besonderen, deren Besuch sich immer lohnt! Egal, ob ihr etwas über Neuerscheinungen erfahren möchtet, Informationen zu unabhängigen Verlagen braucht oder etwas über Thommie Bayer, Sibylle Berg und viele andere Autor-innen im Interview erfahren möchtet, bei Mara werdet ihr gut und anspruchsvoll unterhalten.
Den zweiten Blog beschreibt Martina Pahr. Er ist recht frisch, ein direkter Nachkomme von martinapahr.de. Auch im besterblogderwelt.de tummeln sich interessante Informationen, und Martina scheut sich neben dem Lob nicht vor Kritik an Büchern, die sie ganz einfach schlecht findet.
Wenn ihr heute Abend also noch nichts vorhabt, ...
Einen schönen Start in die kurze Woche!
Zwei davon stelle ich euch heute vor:
Maras Blog 'Buzzaldrins Bücher', buzzaldrins.de ist einer von diesen besonderen, deren Besuch sich immer lohnt! Egal, ob ihr etwas über Neuerscheinungen erfahren möchtet, Informationen zu unabhängigen Verlagen braucht oder etwas über Thommie Bayer, Sibylle Berg und viele andere Autor-innen im Interview erfahren möchtet, bei Mara werdet ihr gut und anspruchsvoll unterhalten.
Den zweiten Blog beschreibt Martina Pahr. Er ist recht frisch, ein direkter Nachkomme von martinapahr.de. Auch im besterblogderwelt.de tummeln sich interessante Informationen, und Martina scheut sich neben dem Lob nicht vor Kritik an Büchern, die sie ganz einfach schlecht findet.
Wenn ihr heute Abend also noch nichts vorhabt, ...
Einen schönen Start in die kurze Woche!
Donnerstag, 24. März 2016
Leipziger Buchmesse 2016
Ausgesprochen kurz war sie, die Leipziger Buchmesse, zu voll am Sonnabend. Den Sonntag habe ich mir gleich erspart. Zwei Wochentage mehr hätte ich gern gehabt und ein kühleres Hotelzimmer. Alles andere war hervorragend!
Um die großen Verlage habe ich gleich einen Bogen gemacht, weil sie sich immer und überall präsentieren können, die Autoren ohnehin sichtbar sind.
Auch die Stände der Selfpublisher haben mich nicht so sehr interessiert, weil ich nicht vorhabe, mich durch den Dschungel des Selbstverlegens zu kämpfen. Aber sie waren vertreten, haben sich selbstbewusst und mit Fachwissen präsentiert. Dieser Markt ist eindeutig in großer Bewegung und unaufhaltsamem Wachstum.
Mein Augenmerk lag auf kleinen Verlagen und Lesungen.
Das Literaturnetzwerk Traduki www.traduki.eu stellte sich mit südosteuropäischer Literatur vor und beschäftigt sich mit Flucht, Kriegsverbrechen, Kindern im Krieg und danach, aber auch mit Freundschaften und Frieden.
Das Netzwerk 'Bücherfrauen' www.buecherfrauen.de besteht seit mehr als 25 Jahren und unterstützt bei der Vernetzung, fördert die Gleichstellung von Mann und Frau, bietet Weiterbildungen an und ist, außer im Netz, in sechzehn Städten verteten.
Besonders spannend waren die unabhängigen Verlage und ihre Autor-innen für mich. Hier werden Bücher weniger in die Starre der Genre eingestuft, sondern nach der Wertigkeit eingängiger, berührender Sprache, interessanter Gedankengänge, der Entwicklung von Leben.
Der Verlag Klöpfer & Meyer drückt es so aus: "Bücher fürs Denken ohne Geländer."
Einer der Autorinnen dieses Verlages habe ich zugehört. Ulrike Schäfers Geschichten aus Nachts, weit von hier sind absolut lesenswert und ganz sicher für ein Denken ohne Geländer geeignet!
Gefallen haben mir auch die Bücher von open house www.openhouse-verlag.de
Wer etwas über die Autorinnen Babet Mader, Ingvild H. Rishoi und andere erfahren möchte, findet Leseproben und Inteviews auf der Verlagsseite.
An den Leipziger Nachmittagen konnte ich nur noch ein Rauschen im Kopf wahrnehmen, als hätte sich ein Schwarm Bienen dort festgesetzt. Darum habe ich es auch nicht mehr auf abendliche Lesungen geschafft. Reizüberflutung, schmerzende Füße, gebeugter Rücken!
Jetzt lese ich wieder gemütlich im Bett oder auf dem Sofa und sehe mir die vielen Gesprächsrunden, aufgezeichnet von verschiedenen Fernsehsendern, auf der Mediathek an. Ja, wahrscheinlich ein Frevel, macht aber nichts. Ich muss nicht überall persönlich dabeisein.
Um die großen Verlage habe ich gleich einen Bogen gemacht, weil sie sich immer und überall präsentieren können, die Autoren ohnehin sichtbar sind.
Auch die Stände der Selfpublisher haben mich nicht so sehr interessiert, weil ich nicht vorhabe, mich durch den Dschungel des Selbstverlegens zu kämpfen. Aber sie waren vertreten, haben sich selbstbewusst und mit Fachwissen präsentiert. Dieser Markt ist eindeutig in großer Bewegung und unaufhaltsamem Wachstum.
Mein Augenmerk lag auf kleinen Verlagen und Lesungen.
Das Literaturnetzwerk Traduki www.traduki.eu stellte sich mit südosteuropäischer Literatur vor und beschäftigt sich mit Flucht, Kriegsverbrechen, Kindern im Krieg und danach, aber auch mit Freundschaften und Frieden.
Das Netzwerk 'Bücherfrauen' www.buecherfrauen.de besteht seit mehr als 25 Jahren und unterstützt bei der Vernetzung, fördert die Gleichstellung von Mann und Frau, bietet Weiterbildungen an und ist, außer im Netz, in sechzehn Städten verteten.
Besonders spannend waren die unabhängigen Verlage und ihre Autor-innen für mich. Hier werden Bücher weniger in die Starre der Genre eingestuft, sondern nach der Wertigkeit eingängiger, berührender Sprache, interessanter Gedankengänge, der Entwicklung von Leben.
Der Verlag Klöpfer & Meyer drückt es so aus: "Bücher fürs Denken ohne Geländer."
Einer der Autorinnen dieses Verlages habe ich zugehört. Ulrike Schäfers Geschichten aus Nachts, weit von hier sind absolut lesenswert und ganz sicher für ein Denken ohne Geländer geeignet!
Gefallen haben mir auch die Bücher von open house www.openhouse-verlag.de
Wer etwas über die Autorinnen Babet Mader, Ingvild H. Rishoi und andere erfahren möchte, findet Leseproben und Inteviews auf der Verlagsseite.
An den Leipziger Nachmittagen konnte ich nur noch ein Rauschen im Kopf wahrnehmen, als hätte sich ein Schwarm Bienen dort festgesetzt. Darum habe ich es auch nicht mehr auf abendliche Lesungen geschafft. Reizüberflutung, schmerzende Füße, gebeugter Rücken!
Jetzt lese ich wieder gemütlich im Bett oder auf dem Sofa und sehe mir die vielen Gesprächsrunden, aufgezeichnet von verschiedenen Fernsehsendern, auf der Mediathek an. Ja, wahrscheinlich ein Frevel, macht aber nichts. Ich muss nicht überall persönlich dabeisein.
Dienstag, 1. März 2016
Schreiben gegen Rechts

Die Blogparade, die Anna Schmidt vor ein paar Tagen ins Leben gerufen hat, unterstütze und teile ich sehr gern!
Susanne Haun schreibt nicht nur einen fabelhaften Blog, sie zeichnet vor allem so gut, dass ich mir ihre Bilder regelmäßig ansehe. Und im Augenblick zeichnet sie, auch inspiriert von Anna Schmidt, gegen Rechts.
Sonntag, 28. Februar 2016
Blaue Augen, rote Lippen
Es geht wieder einmal um Figuren im Roman oder auch in Kurzgeschichten und die Frage, wieviel Beschreibung nötig ist, um jemanden lebendig darzustellen. Jede Autorin, jeder Autor wird unterschiedlich mit dieser Frage und vor allem der Antwort umgehen.
In der bildenden Kunst ist ein Meister, wer mit wenigen Strichen den Charakter einer Person, einer Landschaft etc. herausarbeitet. Nicht anders ist es beim Schreiben.
Was sagen blaue Augen über ein Geschöpf aus? Erst einmal nichts, es sei denn, diese Figur ist die einzig blauäugige unter Millionen mit anderer Augenfarbe oder Eigenschaft.
Eventuell brauche ich als Autorin ein klares äußeres Bild meiner Protagonisten, aber müsen die Leser das gleiche vor sich haben? Kann ich es wagen, ihnen eigene Fantasie zuzugestehen?
Um eine Figur zu charakterisieren, genügen markante Kleinigkeiten, auch äußerliche, zum Beispiel das ungekämmte Haar, der Zwang, immer einen Hut zu tragen, sobald sie das Haus verlässt. Haar wie Kopfbedeckung müssen aber einen Sinn haben, sonst brauche ich weder das eine noch das andere zu erwähnen.
Die Figur denkt und spricht auf eigene Art, denkt vielleicht das Gegenteil von dem, was sie schließlich sagt. Mit gutem Grund, hoffe ich. Sonst lasst es.
Interessant sind Figuren, die entgegen unserer Annahme handeln. Um Spannung in ein Geschehen zu bringen, können wir mit Vorurteilen spielen und sie so in Frage stellen, den Geschichten eine unerwartete Wendung geben.
Weit ab von allen Regeln der Figurenentwicklung kann ich mich einfach fragen: Was macht einen Menschen für mich interessant? Wann komme ich ihm nahe?
Ein weiteres Hilfsmittel der Forschung ist natürlich das Lesen. Welche Person im Roman hat euch besonders berührt, und warum hat sie das getan?
Um den Figuren auf die Spur zu kommen und Antworten zu finden, laden Jana Hoffhenke und ich euch zu einem neuen Schreibkurs ein. Stattfinden wird er am
Montag, den 23. Mai von 18.00 bis 21.00 Uhr.
Dieses Mal treffen wir uns in Hastedt, im Büro des
Burgenwelt Verlags
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen.
Die Kosten betragen 20,- Euro.
Eine schöne Woche mit interessanten Menschen und Geschichten wünsche ich euch.
In der bildenden Kunst ist ein Meister, wer mit wenigen Strichen den Charakter einer Person, einer Landschaft etc. herausarbeitet. Nicht anders ist es beim Schreiben.
Was sagen blaue Augen über ein Geschöpf aus? Erst einmal nichts, es sei denn, diese Figur ist die einzig blauäugige unter Millionen mit anderer Augenfarbe oder Eigenschaft.
Eventuell brauche ich als Autorin ein klares äußeres Bild meiner Protagonisten, aber müsen die Leser das gleiche vor sich haben? Kann ich es wagen, ihnen eigene Fantasie zuzugestehen?
Um eine Figur zu charakterisieren, genügen markante Kleinigkeiten, auch äußerliche, zum Beispiel das ungekämmte Haar, der Zwang, immer einen Hut zu tragen, sobald sie das Haus verlässt. Haar wie Kopfbedeckung müssen aber einen Sinn haben, sonst brauche ich weder das eine noch das andere zu erwähnen.
Die Figur denkt und spricht auf eigene Art, denkt vielleicht das Gegenteil von dem, was sie schließlich sagt. Mit gutem Grund, hoffe ich. Sonst lasst es.
Interessant sind Figuren, die entgegen unserer Annahme handeln. Um Spannung in ein Geschehen zu bringen, können wir mit Vorurteilen spielen und sie so in Frage stellen, den Geschichten eine unerwartete Wendung geben.
Weit ab von allen Regeln der Figurenentwicklung kann ich mich einfach fragen: Was macht einen Menschen für mich interessant? Wann komme ich ihm nahe?
Ein weiteres Hilfsmittel der Forschung ist natürlich das Lesen. Welche Person im Roman hat euch besonders berührt, und warum hat sie das getan?
Um den Figuren auf die Spur zu kommen und Antworten zu finden, laden Jana Hoffhenke und ich euch zu einem neuen Schreibkurs ein. Stattfinden wird er am
Montag, den 23. Mai von 18.00 bis 21.00 Uhr.
Dieses Mal treffen wir uns in Hastedt, im Büro des
Burgenwelt Verlags
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen.
Die Kosten betragen 20,- Euro.
Eine schöne Woche mit interessanten Menschen und Geschichten wünsche ich euch.
Samstag, 20. Februar 2016
Erinnerungen
Wohl jeder von uns weiß, wie fragil sie sind, die Erinnerungen an eine vergangene Zeit.
Als mein Sohn klein war, wusste ich sicher, dass ich keine Minute mit ihm je vergessen würde, hatte sein erstes Lächeln gespeichert, jeden Laut, alle Fortschritte seiner Entwicklung.
Vielleicht sind diese Besonderheiten noch immer in meinem Hirn verankert, doch leider kann ich sie nicht ohne Weiteres abrufen.
So geht es uns mit vielen Begebenheiten. Darauf, dass sich jeder von uns subjektiv erinnert, gehe ich nicht ein. Sehr wohl aber auf das Festhalten. Wer weiß, wann ich diese besonderen Momente oder Abläufe benötige, für eine Geschichte zum Beispiel?
Darum habe ich mir vorgenommen, in besonderen Situationen Notizen zu machen. Aber nicht nur mein eigenes Erleben interessiert mich. Schließlich erfahre ich nur einen Bruchteil dessen, was möglich ist. Ein paar meiner Freunde haben sich schon bereit erklärt, mir Stichworte für meine Notizen zu liefern. Und vielleicht habe ich irgendwann einen Schatz, aus dem ich mich bei Bedarf bedienen kann.
Ist das auch eine Idee für euch?
Ein erlebnisreiches und kreatives Wochenende!
Als mein Sohn klein war, wusste ich sicher, dass ich keine Minute mit ihm je vergessen würde, hatte sein erstes Lächeln gespeichert, jeden Laut, alle Fortschritte seiner Entwicklung.
Vielleicht sind diese Besonderheiten noch immer in meinem Hirn verankert, doch leider kann ich sie nicht ohne Weiteres abrufen.
So geht es uns mit vielen Begebenheiten. Darauf, dass sich jeder von uns subjektiv erinnert, gehe ich nicht ein. Sehr wohl aber auf das Festhalten. Wer weiß, wann ich diese besonderen Momente oder Abläufe benötige, für eine Geschichte zum Beispiel?
Darum habe ich mir vorgenommen, in besonderen Situationen Notizen zu machen. Aber nicht nur mein eigenes Erleben interessiert mich. Schließlich erfahre ich nur einen Bruchteil dessen, was möglich ist. Ein paar meiner Freunde haben sich schon bereit erklärt, mir Stichworte für meine Notizen zu liefern. Und vielleicht habe ich irgendwann einen Schatz, aus dem ich mich bei Bedarf bedienen kann.
Ist das auch eine Idee für euch?
Ein erlebnisreiches und kreatives Wochenende!
Freitag, 5. Februar 2016
Masken
Im letzten Beitrag habe ich über Gesichter geschrieben, deren Bilder ich zusammenklaube, um genügend Material für Geschichten zu haben.
Eines dieser Gesichter-Bilder wollte ich verändern, weil sich auch meine Figur im Roman ändert - innerlich wie auch im Ausdruck und Aussehen. Also habe ich ein paar Filz- und Buntstifte gezückt und meiner künstlerischen Ambition Raum gegeben. Mit dem Ergebnis, dass mein tatsächlich kunstbewanderter Freund voller Entsetzen anbot, mich zu unterstützen und die Figur auf dem Bild so zu gestalten, dass sie noch erkennbar, aber dennoch zu einer neuen, bzw. älteren Person wird. Danke!
Das, was ich selbst fabriziert hatte, war für meine Zwecke ungeeignet, allerdings so skurril, dass ich Lust auf mehr bekam. Unschuldige wollte ich jedoch nicht verhunzen, und so habe ich eigene Bilder benutzt. Mit dem Überzeichnen ist das Rad natürlich nicht neu erfunden. Ich glaube mich zu erinnern, dass meine Freundinnen und ich schon vor etwa 40 Jahren populäre Personen in Zeitschriften auf diese Art und von Kunstpädagogen angeregt, auffrischen durften. Und auch damals war das nicht neu.
Jetzt aber zu den Ergebnissen, die gleichzeitig als Anregung dienen können: Kreiert eine Figur - ob extrem oder mit zartem Pinselstrich, sei euch überlassen.

Schön sind sie wahrlich nicht, aber spaßig allemal, eventuell ja schon als Vorschau brauchbar. Und außerdem zählen die inneren Werte, über die ich mich vornehm ausschweige.

Ach so, Vergleichsfotos sind vielleicht doch angebracht, bevor jemand auf die Idee kommt, rechts und links sei schon die Gegenüberstellung.
Euch ein kreatives Wochenende!
Das werde ich auch haben, treffe mich mit anderen Autorinnen. Jede von uns schreibt an einem längeren Text. Ein Vorteil der Gruppe: Wir lesen uns gegenseitig vor und bekommen so gleich eine Rückmeldung. Das ist schriftstellerisches Gold!
Eines dieser Gesichter-Bilder wollte ich verändern, weil sich auch meine Figur im Roman ändert - innerlich wie auch im Ausdruck und Aussehen. Also habe ich ein paar Filz- und Buntstifte gezückt und meiner künstlerischen Ambition Raum gegeben. Mit dem Ergebnis, dass mein tatsächlich kunstbewanderter Freund voller Entsetzen anbot, mich zu unterstützen und die Figur auf dem Bild so zu gestalten, dass sie noch erkennbar, aber dennoch zu einer neuen, bzw. älteren Person wird. Danke!
Das, was ich selbst fabriziert hatte, war für meine Zwecke ungeeignet, allerdings so skurril, dass ich Lust auf mehr bekam. Unschuldige wollte ich jedoch nicht verhunzen, und so habe ich eigene Bilder benutzt. Mit dem Überzeichnen ist das Rad natürlich nicht neu erfunden. Ich glaube mich zu erinnern, dass meine Freundinnen und ich schon vor etwa 40 Jahren populäre Personen in Zeitschriften auf diese Art und von Kunstpädagogen angeregt, auffrischen durften. Und auch damals war das nicht neu.
Jetzt aber zu den Ergebnissen, die gleichzeitig als Anregung dienen können: Kreiert eine Figur - ob extrem oder mit zartem Pinselstrich, sei euch überlassen.
Schön sind sie wahrlich nicht, aber spaßig allemal, eventuell ja schon als Vorschau brauchbar. Und außerdem zählen die inneren Werte, über die ich mich vornehm ausschweige.
Ach so, Vergleichsfotos sind vielleicht doch angebracht, bevor jemand auf die Idee kommt, rechts und links sei schon die Gegenüberstellung.
Euch ein kreatives Wochenende!
Das werde ich auch haben, treffe mich mit anderen Autorinnen. Jede von uns schreibt an einem längeren Text. Ein Vorteil der Gruppe: Wir lesen uns gegenseitig vor und bekommen so gleich eine Rückmeldung. Das ist schriftstellerisches Gold!
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