So beginnen Märchen, vielleicht auch ein paar Kurzgeschichten und Romane. Dieser Anfang ist also bekannt und darum suchen wir im nächsten Schreibkurs nach Alternativen.
Erste Sätze
Schreibkurs am Montag, den 7. November 2016
von 18.00 - 21.00 Uhr
im
Burgenweltverlag
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen
Ihr könnt euch im Burgenweltverlag bei Jana Hoffhenke anmelden:
service@burgenweltverlag.de,
auf diesem Blog
oder hier
s.meywerk@web.de
Natürlich funktioniert die Anmeldung auch per Telefon:
Sylvia Meywerk: 0421-7940176
Jana Hoffhenke: 0421-57716937
Die Teilnehmerzahl ist auf sechs beschränkt und
die Kosten für den dreistündigen Kurs betragen 20,- Euro.
Was erwartet euch dieses Mal?
Wir überprüfen erste Sätze aus der Literatur. Ihr könnt aber gern eure eigenen Texte mitbringen, die wir uns dann gemeinsam ansehen - und zwar ohne sie zu verreißen! Kritik ist konstruktiv, sonst nützt sie niemandem.
In diesem Kurs fragen wir, ob deine ersten Sätze oder auch die bekannter Autoren neugierig machen, in den Text hineinziehen und zum Weiterlesen animieren.
Wie immer gibt es auch hier unterschiedliche Ansichten, die alle sein dürfen und sogar sollen.
Wenn euch erste Sätze einfallen, bringt sie mit. Es muss noch keine Geschichte dahinterstehen. Vielleicht entwickeln sich Ideen während des Kurses. Oder danach.
Bei Fragen den Kurs betreffend oder anderen zum Thema Schreiben, könnt ihr euch gern mit mir in Verbindung setzen.
Ein sonniges Wochenende wünscht euch
Sylvia
Autorinnenseite für Romane, Kurzgeschichten, Songtexte, Schreibkurse, Kontakte
Posts mit dem Label Schreibkurs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schreibkurs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 23. Juli 2016
Sonntag, 17. Juli 2016
Probleme mit der Figur?
Der literarischen selbstverständlich, denn was kümmert uns sonst?!
Im nächsten Schreibkurs, der am Montag, den 5. September 2016 stattfinden wird, geht es noch einmal um die Figuren in euren Geschichten.
Wir versuchen es dieses Mal mit Subtilität und Raffinesse, denn direkt kann jeder.
Wie können wir eine Figur entwickeln, die sich nicht im eigenen Spiegelbild beschreibt, über die wir nicht gleich erfahren, dass sie blond, blauäugig und zierlich ist?
In eigenen Texten (wer möchte, bringt einen mit) und in Texten von bekannten Schriftsteller-innen suchen wir nach dem Besonderen, schärfen unsere Sinne für gute Ausdrücke und Beschreibungen.
- John Steinbeck, Die Straße der Ölsardinen (1945)
Cannery Row ist mehr als nur eine Straße, es ist die Gegend der Ölsardinen und Konservenbüchsen, ist ein Gestank und ein Gedicht, ein Knirschen und Knarren, ein Leuchten und Tönen, ist eine schlechte Angewohnheit, ein Traum. ... besteht aus Alteisen, Blech, Rost, Hobelspänen, aufgerissenem Pflaster, Baustellen voll Unkraut und Kehrichthaufen, aus Fischkonservenfabriken in Wellblechschuppen, aus Wirtschaften, Hurenhäusern, Chinesenhütten, ....
- Bernhard Schlink, Der Vorleser (1995)
Sie zog die Kittelschürze aus und stand in hellgrünem Unterkleid. Über der Lehne des Stuhls hingen zwei Strümpfe. Sie nahm einen und raffte ihn mit wechselnd greifenden Händen zu einer Rolle. Sie balancierte auf einem Bein, stützte auf dessen Knie die Ferse des anderen Beins, beugte sich vor, führte den gerollten Strumpf über die Fußspitze, setzte die Fußspitze auf den Stuhl, streifte den Strumpf über Wade, Knie und Schenkel, neigte sich zur Seite und befestigte den Strumpf an den Strumpfbändern.
John Steinbeck bereitet uns auf sein literarisches Personal vor, indem er uns einen Einblick in die Welt gewährt, in der wahrscheinlich keine Prinzessinnen leben. Oder doch?
Im Text von Bernhard Schlink betrachtet ein Fünfzehnjähriger eine wesentlich ältere Frau beim Anziehen. Aus der Art, wie sie sich bewegt, können wir schon einiges schließen - vielleicht nicht alle das Gleiche, aber das muss auch nicht sein. Neugierig macht diese Szene auf jeden Fall.
Um selbst ein Gespür für besondere Momente und Ausdrücke zu bekommen, werden wir kleine Schreibübungen ausprobieren und die Ergebnisse einander vorstellen - wenn ihr das möchtet.
Dass wir nicht gleich wie John Steinbeck und Bernhard Schlink schreiben werden, schadet nichts. Auch die beiden haben lange geübt und gefeilt!
SUBTIL UND RAFFINIERT
Schreibkurs am Montag, den 5.September
Burgenwelt Verlag von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen für 20,- Euro
Tel: 0421-57716937
https://burgenweltverlag.de
Anmelden könnt ihr euch im Verlag bei Jana Hoffhenke oder bei mir hier auf dem Blog, per Mail: s.meywerk@web.de
oder Telefon: 0421-7940176
Ich freue mich auf euch!
Sylvia
Im nächsten Schreibkurs, der am Montag, den 5. September 2016 stattfinden wird, geht es noch einmal um die Figuren in euren Geschichten.
Wir versuchen es dieses Mal mit Subtilität und Raffinesse, denn direkt kann jeder.
Wie können wir eine Figur entwickeln, die sich nicht im eigenen Spiegelbild beschreibt, über die wir nicht gleich erfahren, dass sie blond, blauäugig und zierlich ist?
In eigenen Texten (wer möchte, bringt einen mit) und in Texten von bekannten Schriftsteller-innen suchen wir nach dem Besonderen, schärfen unsere Sinne für gute Ausdrücke und Beschreibungen.
- John Steinbeck, Die Straße der Ölsardinen (1945)
Cannery Row ist mehr als nur eine Straße, es ist die Gegend der Ölsardinen und Konservenbüchsen, ist ein Gestank und ein Gedicht, ein Knirschen und Knarren, ein Leuchten und Tönen, ist eine schlechte Angewohnheit, ein Traum. ... besteht aus Alteisen, Blech, Rost, Hobelspänen, aufgerissenem Pflaster, Baustellen voll Unkraut und Kehrichthaufen, aus Fischkonservenfabriken in Wellblechschuppen, aus Wirtschaften, Hurenhäusern, Chinesenhütten, ....
- Bernhard Schlink, Der Vorleser (1995)
Sie zog die Kittelschürze aus und stand in hellgrünem Unterkleid. Über der Lehne des Stuhls hingen zwei Strümpfe. Sie nahm einen und raffte ihn mit wechselnd greifenden Händen zu einer Rolle. Sie balancierte auf einem Bein, stützte auf dessen Knie die Ferse des anderen Beins, beugte sich vor, führte den gerollten Strumpf über die Fußspitze, setzte die Fußspitze auf den Stuhl, streifte den Strumpf über Wade, Knie und Schenkel, neigte sich zur Seite und befestigte den Strumpf an den Strumpfbändern.
John Steinbeck bereitet uns auf sein literarisches Personal vor, indem er uns einen Einblick in die Welt gewährt, in der wahrscheinlich keine Prinzessinnen leben. Oder doch?
Im Text von Bernhard Schlink betrachtet ein Fünfzehnjähriger eine wesentlich ältere Frau beim Anziehen. Aus der Art, wie sie sich bewegt, können wir schon einiges schließen - vielleicht nicht alle das Gleiche, aber das muss auch nicht sein. Neugierig macht diese Szene auf jeden Fall.
Um selbst ein Gespür für besondere Momente und Ausdrücke zu bekommen, werden wir kleine Schreibübungen ausprobieren und die Ergebnisse einander vorstellen - wenn ihr das möchtet.
Dass wir nicht gleich wie John Steinbeck und Bernhard Schlink schreiben werden, schadet nichts. Auch die beiden haben lange geübt und gefeilt!
SUBTIL UND RAFFINIERT
Schreibkurs am Montag, den 5.September
Burgenwelt Verlag von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen für 20,- Euro
Tel: 0421-57716937
https://burgenweltverlag.de
Anmelden könnt ihr euch im Verlag bei Jana Hoffhenke oder bei mir hier auf dem Blog, per Mail: s.meywerk@web.de
oder Telefon: 0421-7940176
Ich freue mich auf euch!
Sylvia
Dienstag, 10. Mai 2016
Die Glücklichen
Für ihren Roman "Die Glücklichen" hat Kristine Bilkau Figuren entwickelt, mit denen sie erst einmal gespielt hat. Es sind Szenen entstanden, in denen ihre Protagonisten agieren mussten, weil die Autorin sie in bestimmte Situationen gebracht hat.
Diese Kapitel sind zum Schluss nicht im Roman aufgetaucht, haben lediglich dazu gedient, Figuren zu entwickeln. Kristine Bilkau ist anscheinend eine Schriftstellerin mit Geduld. Und die hat sich ausgezahlt.
Ein kleines Interview dazu gibt es im Blog kapitel eins von und mit Cornelius Hartz.
Was heißt das für unsere eigene schriftstellerische Arbeit?
In erster Linie wird klar, dass viele, zum Teil verschlungene Wege zum Ziel führen können.
Besonders interessant finde ich im Hinblick auf den nächsten Schreibkurs (Montag, 23. Mai, siehe unter Label 'Schreibkurs') die Arbeit an den Figuren.
Wenn ihr schon eine Ahnung habt, wer eine Rolle spielen soll, aber noch nicht recht wisst, wie die Geschichte aussehen könnte, hilft vielleicht das Spiel mit Situationen.
- Eure Figur steht im Supermarkt an der Kasse, und zwar weit hinten in einer langen Schlange. Ein Mann mit Gehwagen rast heran, fährt eurer Figur über den Fuß und stellt sich, als sei euer Protagonist/eure Protagonistin unsichtbar, vor ihn/sie in die Warteschlange.
Wie reagiert eure Figur?
- Es klingelt an der Tür eurer Figur. Ein Mann in Uniform steht mit betroffenem Gesicht auf der Schwelle und sagt: "Es tut mir wahnsinnig leid!"
- Eure Figur lernt jemanden kennen und verliebt sich. Schon nach zwei Wochen wollen die beiden zusammen in den Urlaub fahren. Geht das gut? Was muss passieren, damit es funktioniert? Was geht auf keinen Fall? Welches Transportmittel wählen die zwei? Sind sie sich über das Ziel einig? Spielt Geld eine Rolle?
Erinnert euch an Situationen, die für euch selbst skurril, beängstigend, interessant, etc. waren und schickt eure Figur in eine ähnliche Lage.
Gute Reise!
Diese Kapitel sind zum Schluss nicht im Roman aufgetaucht, haben lediglich dazu gedient, Figuren zu entwickeln. Kristine Bilkau ist anscheinend eine Schriftstellerin mit Geduld. Und die hat sich ausgezahlt.
Ein kleines Interview dazu gibt es im Blog kapitel eins von und mit Cornelius Hartz.
Was heißt das für unsere eigene schriftstellerische Arbeit?
In erster Linie wird klar, dass viele, zum Teil verschlungene Wege zum Ziel führen können.
Besonders interessant finde ich im Hinblick auf den nächsten Schreibkurs (Montag, 23. Mai, siehe unter Label 'Schreibkurs') die Arbeit an den Figuren.
Wenn ihr schon eine Ahnung habt, wer eine Rolle spielen soll, aber noch nicht recht wisst, wie die Geschichte aussehen könnte, hilft vielleicht das Spiel mit Situationen.
- Eure Figur steht im Supermarkt an der Kasse, und zwar weit hinten in einer langen Schlange. Ein Mann mit Gehwagen rast heran, fährt eurer Figur über den Fuß und stellt sich, als sei euer Protagonist/eure Protagonistin unsichtbar, vor ihn/sie in die Warteschlange.
Wie reagiert eure Figur?
- Es klingelt an der Tür eurer Figur. Ein Mann in Uniform steht mit betroffenem Gesicht auf der Schwelle und sagt: "Es tut mir wahnsinnig leid!"
- Eure Figur lernt jemanden kennen und verliebt sich. Schon nach zwei Wochen wollen die beiden zusammen in den Urlaub fahren. Geht das gut? Was muss passieren, damit es funktioniert? Was geht auf keinen Fall? Welches Transportmittel wählen die zwei? Sind sie sich über das Ziel einig? Spielt Geld eine Rolle?
Erinnert euch an Situationen, die für euch selbst skurril, beängstigend, interessant, etc. waren und schickt eure Figur in eine ähnliche Lage.
Gute Reise!
Montag, 25. April 2016
Figuren
Schreibkurs FIGUREN
»Ich habe eine tolle Idee zu einer Geschichte, bin jetzt auf Seite 50 und weiß plötzlich nicht weiter.«
Diesen Satz kennt wohl jeder, der einem Geistesblitz folgt, sich hinsetzt und drauflosschreibt. Manchmal funktioniert das für einen ganzen Roman, häufig aber nicht.
Gerade bei längeren Texten können Vorüberlegungen helfen.
Geschichten werden von ihren Helden (Protagonisten) und ihren Widersachern (Antagonisten) getragen. Um sie über einen ganzen Roman begleiten zu können, sollten wir mit ihnen vertraut sein, ihr Äußeres wie ihre psychische Beschaffenheit kennen. Erst dann werden sie agieren und eine Geschichte vorantreiben.
Damit ihr euren Figuren Seele einhauchen könnt, haben sich kluge Menschen schlaue Dinge ausgedacht. So viele wie möglich davon werde ich gern mit euch teilen.
Im Schreibkurs habt ihr Gelegenheit, eigene Figuren vorzustellen und an ihnen zu arbeiten. Das muss nicht im Rahmen eines Romans geschehen. Genauso interessant sind Kurzgeschichten oder die Beschäftigung mit einer Figur, die euch einsam und allein durch den Kopf schwirrt. Häufig entstehen aus Vorüberlegungen spannende Texte. Wenn ihr bisher keine Figur entwickelt habt, ist hier die Gelegenheit, damit zu beginnen.
Anhand eurer Entwürfe und von Beispielen aus der Literatur sehen wir uns an, was eine Figur benötigt, um die Leser in den Bann zu ziehen.
Handwerkszeug, das ihr außerdem von mir bekommt, sind:
ein Interviewbogen für eure Figuren,
Charakter-Checklisten,
Spiele zur Annäherung an die Figur.
Ich freue mich über Anregungen und Fragen im Voraus, auf die ich im Kurs eingehen werde.
Schreibkurs FIGUREN Kosten: 20,- Euro
23. Mai 2016 von 18.00 - 21.00 Uhr
im
Burgenwelt Verlag
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen
Anmelden könnt ihr euch über
Telefon: 0421-7940176
Mail: s.meywerk@web.de
Blog: sylvia-meywerk.blogspot.de
Ich freue mich auf die kreative Zusammenarbeit mit euch!
Herzliche Grüße
Sylvia
»Ich habe eine tolle Idee zu einer Geschichte, bin jetzt auf Seite 50 und weiß plötzlich nicht weiter.«
Diesen Satz kennt wohl jeder, der einem Geistesblitz folgt, sich hinsetzt und drauflosschreibt. Manchmal funktioniert das für einen ganzen Roman, häufig aber nicht.
Gerade bei längeren Texten können Vorüberlegungen helfen.
Geschichten werden von ihren Helden (Protagonisten) und ihren Widersachern (Antagonisten) getragen. Um sie über einen ganzen Roman begleiten zu können, sollten wir mit ihnen vertraut sein, ihr Äußeres wie ihre psychische Beschaffenheit kennen. Erst dann werden sie agieren und eine Geschichte vorantreiben.
Damit ihr euren Figuren Seele einhauchen könnt, haben sich kluge Menschen schlaue Dinge ausgedacht. So viele wie möglich davon werde ich gern mit euch teilen.
Im Schreibkurs habt ihr Gelegenheit, eigene Figuren vorzustellen und an ihnen zu arbeiten. Das muss nicht im Rahmen eines Romans geschehen. Genauso interessant sind Kurzgeschichten oder die Beschäftigung mit einer Figur, die euch einsam und allein durch den Kopf schwirrt. Häufig entstehen aus Vorüberlegungen spannende Texte. Wenn ihr bisher keine Figur entwickelt habt, ist hier die Gelegenheit, damit zu beginnen.
Anhand eurer Entwürfe und von Beispielen aus der Literatur sehen wir uns an, was eine Figur benötigt, um die Leser in den Bann zu ziehen.
Handwerkszeug, das ihr außerdem von mir bekommt, sind:
ein Interviewbogen für eure Figuren,
Charakter-Checklisten,
Spiele zur Annäherung an die Figur.
Ich freue mich über Anregungen und Fragen im Voraus, auf die ich im Kurs eingehen werde.
Schreibkurs FIGUREN Kosten: 20,- Euro
23. Mai 2016 von 18.00 - 21.00 Uhr
im
Burgenwelt Verlag
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen
Anmelden könnt ihr euch über
Telefon: 0421-7940176
Mail: s.meywerk@web.de
Blog: sylvia-meywerk.blogspot.de
Ich freue mich auf die kreative Zusammenarbeit mit euch!
Herzliche Grüße
Sylvia
Sonntag, 28. Februar 2016
Blaue Augen, rote Lippen
Es geht wieder einmal um Figuren im Roman oder auch in Kurzgeschichten und die Frage, wieviel Beschreibung nötig ist, um jemanden lebendig darzustellen. Jede Autorin, jeder Autor wird unterschiedlich mit dieser Frage und vor allem der Antwort umgehen.
In der bildenden Kunst ist ein Meister, wer mit wenigen Strichen den Charakter einer Person, einer Landschaft etc. herausarbeitet. Nicht anders ist es beim Schreiben.
Was sagen blaue Augen über ein Geschöpf aus? Erst einmal nichts, es sei denn, diese Figur ist die einzig blauäugige unter Millionen mit anderer Augenfarbe oder Eigenschaft.
Eventuell brauche ich als Autorin ein klares äußeres Bild meiner Protagonisten, aber müsen die Leser das gleiche vor sich haben? Kann ich es wagen, ihnen eigene Fantasie zuzugestehen?
Um eine Figur zu charakterisieren, genügen markante Kleinigkeiten, auch äußerliche, zum Beispiel das ungekämmte Haar, der Zwang, immer einen Hut zu tragen, sobald sie das Haus verlässt. Haar wie Kopfbedeckung müssen aber einen Sinn haben, sonst brauche ich weder das eine noch das andere zu erwähnen.
Die Figur denkt und spricht auf eigene Art, denkt vielleicht das Gegenteil von dem, was sie schließlich sagt. Mit gutem Grund, hoffe ich. Sonst lasst es.
Interessant sind Figuren, die entgegen unserer Annahme handeln. Um Spannung in ein Geschehen zu bringen, können wir mit Vorurteilen spielen und sie so in Frage stellen, den Geschichten eine unerwartete Wendung geben.
Weit ab von allen Regeln der Figurenentwicklung kann ich mich einfach fragen: Was macht einen Menschen für mich interessant? Wann komme ich ihm nahe?
Ein weiteres Hilfsmittel der Forschung ist natürlich das Lesen. Welche Person im Roman hat euch besonders berührt, und warum hat sie das getan?
Um den Figuren auf die Spur zu kommen und Antworten zu finden, laden Jana Hoffhenke und ich euch zu einem neuen Schreibkurs ein. Stattfinden wird er am
Montag, den 23. Mai von 18.00 bis 21.00 Uhr.
Dieses Mal treffen wir uns in Hastedt, im Büro des
Burgenwelt Verlags
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen.
Die Kosten betragen 20,- Euro.
Eine schöne Woche mit interessanten Menschen und Geschichten wünsche ich euch.
In der bildenden Kunst ist ein Meister, wer mit wenigen Strichen den Charakter einer Person, einer Landschaft etc. herausarbeitet. Nicht anders ist es beim Schreiben.
Was sagen blaue Augen über ein Geschöpf aus? Erst einmal nichts, es sei denn, diese Figur ist die einzig blauäugige unter Millionen mit anderer Augenfarbe oder Eigenschaft.
Eventuell brauche ich als Autorin ein klares äußeres Bild meiner Protagonisten, aber müsen die Leser das gleiche vor sich haben? Kann ich es wagen, ihnen eigene Fantasie zuzugestehen?
Um eine Figur zu charakterisieren, genügen markante Kleinigkeiten, auch äußerliche, zum Beispiel das ungekämmte Haar, der Zwang, immer einen Hut zu tragen, sobald sie das Haus verlässt. Haar wie Kopfbedeckung müssen aber einen Sinn haben, sonst brauche ich weder das eine noch das andere zu erwähnen.
Die Figur denkt und spricht auf eigene Art, denkt vielleicht das Gegenteil von dem, was sie schließlich sagt. Mit gutem Grund, hoffe ich. Sonst lasst es.
Interessant sind Figuren, die entgegen unserer Annahme handeln. Um Spannung in ein Geschehen zu bringen, können wir mit Vorurteilen spielen und sie so in Frage stellen, den Geschichten eine unerwartete Wendung geben.
Weit ab von allen Regeln der Figurenentwicklung kann ich mich einfach fragen: Was macht einen Menschen für mich interessant? Wann komme ich ihm nahe?
Ein weiteres Hilfsmittel der Forschung ist natürlich das Lesen. Welche Person im Roman hat euch besonders berührt, und warum hat sie das getan?
Um den Figuren auf die Spur zu kommen und Antworten zu finden, laden Jana Hoffhenke und ich euch zu einem neuen Schreibkurs ein. Stattfinden wird er am
Montag, den 23. Mai von 18.00 bis 21.00 Uhr.
Dieses Mal treffen wir uns in Hastedt, im Büro des
Burgenwelt Verlags
Hastedter Osterdeich 241
28207 Bremen.
Die Kosten betragen 20,- Euro.
Eine schöne Woche mit interessanten Menschen und Geschichten wünsche ich euch.
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Schreibgedanken
Einige Schreibanregungen zum Thema der Spiegelungen habe ich inzwischen gesammelt. Vielleicht fällt euch ein Text dazu ein.
- Es gab einen Spiegel hinter dem Spiegel, daran erinnerte sie sich genau.
- Golden war er, verschnörkelt und wahrscheinlich wertvoll, auf jeden Fall aber ungewöhnlich klar.
- Grün-blaues Wasser und dieser Mensch mittendrin.
- Spieglein, Spieglein an der Wand, ...
- Sie seien der Spiegel zur Seele, erzählte man sich.
- Sie erschrak, merkte dann aber, dass sie vor ihrem eigenen Spiegelbild zurückgewichen war.
- Ausgerechnet der Spiegelsaal!
- Sie betrachtete ihr Gesicht im Spiegel. Es stimmte, niemand, auch sie selbst nicht, konnte die Ähnlichkeit leugnen.
- Er stand dicht hinter ihr und legte sein Kinn auf ihre Schulter. Wie eine Kreatur mit zwei Köpfen, dachte sie.
- Ich schaue in den Spiegel und sehe ...
- Merkwürdig, dass sich das Bild im Spiegel so sehr vom Foto unterschied.
- Sie betrachtete sich verstohlen in der Schaufensterscheibe.
- Sie hatte nicht nur Geschirr zerschlagen, auch der Spiegel lag in tausend Scherben vor ihren Füßen.
- Guck dich doch an, bist wie dein Vater!
- Ich betrachte mich im Spiegel der Kinder.
- Die dunkle Fensterscheibe warf ihr Bild wie eine Ohrfeige zurück.
- Im Spiegel der Ereignisse betrachtet, ...
- Der Himmel wiederholt sich auf der Oberfläche des Meeres.
- Er spiegelte sich in ihren Augen.
- Der Karneval ist mein Spiegel. Und deiner auch, da sei dir sicher.
- Natürlich spiegele ich mich in dem, was ich liebe (hasse). Etwas anderes ist gar nicht vorstellbar.
Viel Spaß beim Spiegeln!
- Es gab einen Spiegel hinter dem Spiegel, daran erinnerte sie sich genau.
- Golden war er, verschnörkelt und wahrscheinlich wertvoll, auf jeden Fall aber ungewöhnlich klar.
- Grün-blaues Wasser und dieser Mensch mittendrin.
- Spieglein, Spieglein an der Wand, ...
- Sie seien der Spiegel zur Seele, erzählte man sich.
- Sie erschrak, merkte dann aber, dass sie vor ihrem eigenen Spiegelbild zurückgewichen war.
- Ausgerechnet der Spiegelsaal!
- Sie betrachtete ihr Gesicht im Spiegel. Es stimmte, niemand, auch sie selbst nicht, konnte die Ähnlichkeit leugnen.
- Er stand dicht hinter ihr und legte sein Kinn auf ihre Schulter. Wie eine Kreatur mit zwei Köpfen, dachte sie.
- Ich schaue in den Spiegel und sehe ...
- Merkwürdig, dass sich das Bild im Spiegel so sehr vom Foto unterschied.
- Sie betrachtete sich verstohlen in der Schaufensterscheibe.
- Sie hatte nicht nur Geschirr zerschlagen, auch der Spiegel lag in tausend Scherben vor ihren Füßen.
- Guck dich doch an, bist wie dein Vater!
- Ich betrachte mich im Spiegel der Kinder.
- Die dunkle Fensterscheibe warf ihr Bild wie eine Ohrfeige zurück.
- Im Spiegel der Ereignisse betrachtet, ...
- Der Himmel wiederholt sich auf der Oberfläche des Meeres.
- Er spiegelte sich in ihren Augen.
- Der Karneval ist mein Spiegel. Und deiner auch, da sei dir sicher.
- Natürlich spiegele ich mich in dem, was ich liebe (hasse). Etwas anderes ist gar nicht vorstellbar.
Viel Spaß beim Spiegeln!
Montag, 7. Dezember 2015
Themen vertiefen
... könnt ihr beispielsweise mit dem Automatischen Schreiben.
Dafür stellt ihr euch einen Wecker auf zehn Minuten oder beauftragt einen Zeitwächter, also jemanden, der gerade nichts besseres zu tun hat, als darauf zu achten, dass ihr zehn Minuten lang schreibt.
Das tut ihr auf einem weißen Blatt Papier, ohne Pause zu machen. Wenn euch nichts einfällt, schreibt ihr trotzdem, und wenn es der Satz 'Mir fällt nichts ein.' ist.
Habt ihr vorher ein Thema gefunden, wird es euch nicht schwerfallen, das Blatt zu füllen. Vielleicht war es aber auch das verkehrte, dann nehmt ihr beim nächsten Mal ein anderes.
Dieses Blatt Papier muss niemand zu Gesicht bekommen. Ihr könnt also drauflosschreiben, ohne euch mit Grammatik, Rechtsschreibung oder Anstand zu belasten. Es gibt niemanden, der euch zensiert! Und auch ihr selbst solltet das nicht tun, sondern sehen, was ihr von den Wörtern und Sätzen gebrauchen könnt.
Wenn ihr euch bereits Gedanken zu den Spiegelungen macht, die Thema des
Januar-Schreibkurses sind, bietet sich hiermit die Gelegenheit, ein Stück in die Tiefe zu gehen.
Viel Spaß dabei!
Dafür stellt ihr euch einen Wecker auf zehn Minuten oder beauftragt einen Zeitwächter, also jemanden, der gerade nichts besseres zu tun hat, als darauf zu achten, dass ihr zehn Minuten lang schreibt.
Das tut ihr auf einem weißen Blatt Papier, ohne Pause zu machen. Wenn euch nichts einfällt, schreibt ihr trotzdem, und wenn es der Satz 'Mir fällt nichts ein.' ist.
Habt ihr vorher ein Thema gefunden, wird es euch nicht schwerfallen, das Blatt zu füllen. Vielleicht war es aber auch das verkehrte, dann nehmt ihr beim nächsten Mal ein anderes.
Dieses Blatt Papier muss niemand zu Gesicht bekommen. Ihr könnt also drauflosschreiben, ohne euch mit Grammatik, Rechtsschreibung oder Anstand zu belasten. Es gibt niemanden, der euch zensiert! Und auch ihr selbst solltet das nicht tun, sondern sehen, was ihr von den Wörtern und Sätzen gebrauchen könnt.
Wenn ihr euch bereits Gedanken zu den Spiegelungen macht, die Thema des
Januar-Schreibkurses sind, bietet sich hiermit die Gelegenheit, ein Stück in die Tiefe zu gehen.
Viel Spaß dabei!
Samstag, 5. Dezember 2015
Themen finden ...
... und sie einzugrenzen funktioniert mit verschiedenen Techniken.
Ich stelle euch das Clustern vor:
In die Mitte eines großen, unlinierten Blattes schreibt ihr ein Thema, eine Frage oder einen Satz, der euch beschäftigt. Diesen Text kreist ihr ein.
Ohne Pause zu machen und nachzudenken oder eure Ideen zu bewerten, schreibt ihr alle Begriffe, die euch zum ersten einfallen, drumherum und kreist sie ebenfalls ein. Dabei verbindet ihr das, was eurer Meinung nach eng beieinander liegt, mit einer Linie.
Nach etwa einer viertel Stunde seid ihr wahrscheinlich 'ausgeschrieben'.
Jetzt habt ihr eine Sammlung an Wörtern, von denen ihr einige verwerfen und andere gebrauchen könnt, um an eurem Text weiterzuarbeiten oder mit einem zu beginnen.
Wenn ihr trotzdem nicht weiterkommt, könnt ihr ein weiteres Cluster mit einem euch wichtig erscheinenden Begriff aus eurem ersten erstellen.
Manchmal braucht man etwas Übung, um in diese Methode hineinzufinden. Sollte es nicht gleich funktionieren, probiert es ruhig einige Male aus, bevor ihr diese Arbeitsweise verwerft.
Möglich ist, dass ihr euch zu sehr konzentriert. Das soll gerade nicht sein. Die Gedanken müssen fließen dürfen, und es ist völlig gleichgültig, ob euch eure Ideen albern und abwegig erscheinen. Das, was ihr nicht gebrauchen wollt, streicht ihr eben hinterher.
Das ist kein Original-Cluster der Grimms, aber so könnte es gewesen sein. Ich weiß nur nicht, ob die Gebrüder mit dieser Methode gearbeitet haben.
Wenn ihr tiefer ins Geheimnis des Clusterns einstiegen möchtet, könnt ihr das hier
http://www.berlinerzimmer.de/heins/heins_cluster.htm
oder im Buch von Gabriele L. Rico, Garantiert schreiben lernen.
Ich stelle euch das Clustern vor:
In die Mitte eines großen, unlinierten Blattes schreibt ihr ein Thema, eine Frage oder einen Satz, der euch beschäftigt. Diesen Text kreist ihr ein.
Ohne Pause zu machen und nachzudenken oder eure Ideen zu bewerten, schreibt ihr alle Begriffe, die euch zum ersten einfallen, drumherum und kreist sie ebenfalls ein. Dabei verbindet ihr das, was eurer Meinung nach eng beieinander liegt, mit einer Linie.
Nach etwa einer viertel Stunde seid ihr wahrscheinlich 'ausgeschrieben'.
Jetzt habt ihr eine Sammlung an Wörtern, von denen ihr einige verwerfen und andere gebrauchen könnt, um an eurem Text weiterzuarbeiten oder mit einem zu beginnen.
Wenn ihr trotzdem nicht weiterkommt, könnt ihr ein weiteres Cluster mit einem euch wichtig erscheinenden Begriff aus eurem ersten erstellen.
Manchmal braucht man etwas Übung, um in diese Methode hineinzufinden. Sollte es nicht gleich funktionieren, probiert es ruhig einige Male aus, bevor ihr diese Arbeitsweise verwerft.
Möglich ist, dass ihr euch zu sehr konzentriert. Das soll gerade nicht sein. Die Gedanken müssen fließen dürfen, und es ist völlig gleichgültig, ob euch eure Ideen albern und abwegig erscheinen. Das, was ihr nicht gebrauchen wollt, streicht ihr eben hinterher.
Das ist kein Original-Cluster der Grimms, aber so könnte es gewesen sein. Ich weiß nur nicht, ob die Gebrüder mit dieser Methode gearbeitet haben.
Wenn ihr tiefer ins Geheimnis des Clusterns einstiegen möchtet, könnt ihr das hier
http://www.berlinerzimmer.de/heins/heins_cluster.htm
oder im Buch von Gabriele L. Rico, Garantiert schreiben lernen.
Dienstag, 1. Dezember 2015
Januar-Schreibkurs
Zum Kurs am 29. und 30. Januar 2016 hier ein paar zusätzliche Informationen, die vor allem das Buch betreffen, das entstehen kann.
Sollten sich nicht genügend Teilnehmer finden bzw. weniger Beiträge druckfertig werden, als wir für ein kleines Buch benötigen, würden wir gern in weiteren Kursen - mit euch oder anderen Teilnehmern - Geschichten dafür sammeln. Innerhalb der nächsten Monate kann sich so eine Gemeinschaftsarbeit entwickeln, die ein für alle befriedigendes Ergebnis hervorbringt.
Um euch einzustimmen, stellen wir das Thema des Wochenendes schon einmal vor:
Wir möchten den Begriff Spiegelungen auf möglichst vielfältige Weise beleuchten, beschreiben, umspinnen. Wer Lust dazu hat, kann bereits einen oder mehrere Texte vorbereiten.
Sollte nach dem Kurs weiterer Bedarf an Überarbeitungen bestehen, begleite ich euch außerhalb des Kurses noch ein Stück des Weges, denn ein Text muss meistens redigiert werden, um eine ansprechende und funktionierende Form zu finden.
Jana Hoffhenke und ich besprechen im Kurs die Grundlagen der Kurzgeschichte und feilen mit euch zusammen an den Texten. Dabei helfen die Rückmeldungen aller Teilnehmer.
In welchem Genre ihr schreibt, ist völlig unerheblich. Von der Liebesgeschichte über Krimi, Texte für Kinder und Autobiografisches - alles kann sein, auch, sich keinem Genre zuordnen zu wollen oder zu können.
Hier noch einmal Ort und Datum des Kurses:
'Fischers'
Friedrich-Karl-Str. 101
28211 Bremen
Wir treffen uns am
Freitag, den 29. Januar 2016 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr und am
Sonnabend, den 30. Januar von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
So ein fabelhafter Kurs ist doch eine grandiose Weihnachtsgeschenk-Idee, oder?
In den nächsten Blogbeiträgen bekommt ihr ein paar Tipps zur Ideenfindung.
Bis dahin liebe Grüße!
Sollten sich nicht genügend Teilnehmer finden bzw. weniger Beiträge druckfertig werden, als wir für ein kleines Buch benötigen, würden wir gern in weiteren Kursen - mit euch oder anderen Teilnehmern - Geschichten dafür sammeln. Innerhalb der nächsten Monate kann sich so eine Gemeinschaftsarbeit entwickeln, die ein für alle befriedigendes Ergebnis hervorbringt.
Um euch einzustimmen, stellen wir das Thema des Wochenendes schon einmal vor:
Wir möchten den Begriff Spiegelungen auf möglichst vielfältige Weise beleuchten, beschreiben, umspinnen. Wer Lust dazu hat, kann bereits einen oder mehrere Texte vorbereiten.
Sollte nach dem Kurs weiterer Bedarf an Überarbeitungen bestehen, begleite ich euch außerhalb des Kurses noch ein Stück des Weges, denn ein Text muss meistens redigiert werden, um eine ansprechende und funktionierende Form zu finden.
Jana Hoffhenke und ich besprechen im Kurs die Grundlagen der Kurzgeschichte und feilen mit euch zusammen an den Texten. Dabei helfen die Rückmeldungen aller Teilnehmer.
In welchem Genre ihr schreibt, ist völlig unerheblich. Von der Liebesgeschichte über Krimi, Texte für Kinder und Autobiografisches - alles kann sein, auch, sich keinem Genre zuordnen zu wollen oder zu können.
Hier noch einmal Ort und Datum des Kurses:
'Fischers'
Friedrich-Karl-Str. 101
28211 Bremen
Wir treffen uns am
Freitag, den 29. Januar 2016 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr und am
Sonnabend, den 30. Januar von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
So ein fabelhafter Kurs ist doch eine grandiose Weihnachtsgeschenk-Idee, oder?
In den nächsten Blogbeiträgen bekommt ihr ein paar Tipps zur Ideenfindung.
Bis dahin liebe Grüße!
Donnerstag, 19. November 2015
Neues Jahr - neuer Kurs
Es ist soweit!
Die Verlegerin Jana Hoffhenke und ich werden am 29./30. Januar 2016 einen gemeinsamen Schreibkurs anbieten.
Wir möchten mit euch zusammen Kurzgeschichten oder andere kleine Texte erstellen und sie in einem Buch über Janas Verlag veröffentlichen.
Das heißt, es gibt ein Buch mit ISBN und euren Geschichten, wenn ihr das möchtet.
Sollte jemand seine Geschichte nicht öffentlich machen wollen, ist das selbstverständlich auch in Ordnung.
Wir schreiben Texte, sprechen darüber, bearbeiten sie.
Ihr bekommt einen kleinen Einblick in die Verlagsarbeit, lernt, eine Geschichte zu überarbeiten und habt zum Schluss ein eigenes Buch in der Hand.
Wenn wir euer Interesse geweckt haben, meldet euch an:
s.meywerk@web.de
oder schreibt mir eine Nachricht auf dieses Blog.
(Ich bin ja immer versucht, 'der Blog' zu sagen und zu schreiben, aber tatsächlich ist es ein sächliches Hauptwort. Oder hat sich das inzwischen geändert?)
Der Kurs findet statt:
Sonnabend, 29. Januar 2016 um 18.00 - 21.00 Uhr,
Sonntag, 30. Januar 2016 um 12.00 - 18.00 Uhr
bei
'Fischers'
Friedrich-Karl-Str. 101
28211 Bremen
Die Kosten für den Kurs betragen 100,- Euro.
Parkplätze gibt es vor dem Haus und drumherum.
Wenn ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seid, könnt ihr die
Busse der Linien 22, 24 und 25 nutzen oder die
Straßenbahnlinien 1, 2 und 10.
Wir freuen uns über eure Teilnahme!
Die Verlegerin Jana Hoffhenke und ich werden am 29./30. Januar 2016 einen gemeinsamen Schreibkurs anbieten.
Wir möchten mit euch zusammen Kurzgeschichten oder andere kleine Texte erstellen und sie in einem Buch über Janas Verlag veröffentlichen.
Das heißt, es gibt ein Buch mit ISBN und euren Geschichten, wenn ihr das möchtet.
Sollte jemand seine Geschichte nicht öffentlich machen wollen, ist das selbstverständlich auch in Ordnung.
Wir schreiben Texte, sprechen darüber, bearbeiten sie.
Ihr bekommt einen kleinen Einblick in die Verlagsarbeit, lernt, eine Geschichte zu überarbeiten und habt zum Schluss ein eigenes Buch in der Hand.
Wenn wir euer Interesse geweckt haben, meldet euch an:
s.meywerk@web.de
oder schreibt mir eine Nachricht auf dieses Blog.
(Ich bin ja immer versucht, 'der Blog' zu sagen und zu schreiben, aber tatsächlich ist es ein sächliches Hauptwort. Oder hat sich das inzwischen geändert?)
Der Kurs findet statt:
Sonnabend, 29. Januar 2016 um 18.00 - 21.00 Uhr,
Sonntag, 30. Januar 2016 um 12.00 - 18.00 Uhr
bei
'Fischers'
Friedrich-Karl-Str. 101
28211 Bremen
Die Kosten für den Kurs betragen 100,- Euro.
Parkplätze gibt es vor dem Haus und drumherum.
Wenn ihr mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seid, könnt ihr die
Busse der Linien 22, 24 und 25 nutzen oder die
Straßenbahnlinien 1, 2 und 10.
Wir freuen uns über eure Teilnahme!
Sonntag, 1. November 2015
Schreibkurse 2016
Eine kleine Ankündigung mit der Bitte, mir eure Wünsche mitzuteilen.
Einige Schreibkurs-Interessenten haben mich darum gebeten, auch am Wochenende Kurse anzubieten. Ab Januar kann ich mir vorstellen, an einem Freitag von 18.00 - 21.00 Uhr und am anschließenden Sonnabend von 12.00 - 18.00 Uhr in der Friedrich-Karl-Straße bei "Fischers" wilde Geschichten mit euch zu erfinden. Ich weiß noch nicht, an welchen Wochenenden uns die Räume zur Verfügung stehen, erkundige mich und gebe die Termine hier bekannt.
Wenn es schon Wunschwochenenden gibt, meldet euch bei mir. Das kann auch gern schon für Februar, März und weitere Monate sein.
Ziemlich sicher ist, dass Jana Hoffhenke, die Verlegerin des Burgenwelt Verlags in Bremen, sich an einem Kurs oder mehreren beteiligt. Wir können mit ihr gemeinsam ein Buch mit Kurzgeschichten gestalten, das dann in ihrem Verlag veröffentlicht wird.
www.burgenweltverlag.de
www.facebook.de/burgenweltverlag
Ein Wochenendkurs kostet 100,-Euro. Kaffee, Tee, Wasser und ein bisschen Nervennahrung gibt es dazu.
Wenn ihr andere Räume bzw. Stadtteile bevorzugt, meldet euch bei mir.
Ich weiß, dass nicht jede-r Kommentare in das Blog schreiben kann, deshalb hier noch einmal meine Mailadresse: s.meywerk@web.de
Einen sonnigen Wochenanfang
Sylvia
Einige Schreibkurs-Interessenten haben mich darum gebeten, auch am Wochenende Kurse anzubieten. Ab Januar kann ich mir vorstellen, an einem Freitag von 18.00 - 21.00 Uhr und am anschließenden Sonnabend von 12.00 - 18.00 Uhr in der Friedrich-Karl-Straße bei "Fischers" wilde Geschichten mit euch zu erfinden. Ich weiß noch nicht, an welchen Wochenenden uns die Räume zur Verfügung stehen, erkundige mich und gebe die Termine hier bekannt.
Wenn es schon Wunschwochenenden gibt, meldet euch bei mir. Das kann auch gern schon für Februar, März und weitere Monate sein.
Ziemlich sicher ist, dass Jana Hoffhenke, die Verlegerin des Burgenwelt Verlags in Bremen, sich an einem Kurs oder mehreren beteiligt. Wir können mit ihr gemeinsam ein Buch mit Kurzgeschichten gestalten, das dann in ihrem Verlag veröffentlicht wird.
www.burgenweltverlag.de
www.facebook.de/burgenweltverlag
Ein Wochenendkurs kostet 100,-Euro. Kaffee, Tee, Wasser und ein bisschen Nervennahrung gibt es dazu.
Wenn ihr andere Räume bzw. Stadtteile bevorzugt, meldet euch bei mir.
Ich weiß, dass nicht jede-r Kommentare in das Blog schreiben kann, deshalb hier noch einmal meine Mailadresse: s.meywerk@web.de
Einen sonnigen Wochenanfang
Sylvia
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Da ist noch Platz!
![]() |
| Foto: Frank Bol - Korsika |
Für meinem Schreibkurs "neue Türen öffnen" ist noch Platz für 3 Teilnehmer.
Manufaktur am Benqueplatz
Benquestr. 64/Ecke Wachmannstraße
28209 Bremen
Wir beginnen am Mittwoch, den 11. November um 19.00 Uhr in den Räumen der Manufaktur.
Weitere Termine, jeweils um 19.00 Uhr:
Mittwoch, 25. November 2015
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Mittwoch, 6. Januar 2016
Mittwoch, 20. Januar 2016
Anmelden könnt ihr euch in der Manufaktur: manufakturambenqueplatz.blogspot.com
manufakturambenqueplatz@gmail.com
bei Barbara Mildner 0172-4194541
hier auf dem Blog oder über eine Mail an mich: s.meywerk@web.de bzw. einen Anruf.
Telefonnummer: 0421-7940176
Mehr zum Kurs erfahrt ihr hier auf meinem Blog, wenn ihr bei den Labels das Stichwort Schreibkurs anklickt.
Ich freue mich über interessierte Anfänger und auch Vielschreiber.
Herzliche Grüße
Sylvia
Samstag, 3. Oktober 2015
Aus purer Lust ...
Nach meiner Lesung bei Fischers habe ich natürlich meinen Schreibkurs "neue Türen öffnen" angepriesen. Eine Zuhörerin wollte daraufhin wissen, weshalb alle Welt meine, schreiben zu müssen.
Müssen muss selbstverständlich niemand. Doch das Schreiben kann die gleiche Befriedigung auslösen wie alles, was Freude bereitet. Ob es sich um einen Marathon handelt, einen selbst gestrickten Pullover oder eine reparierete Leuchte ist dabei unerheblich.
Der Spaß am Tun ist das, was unser Leben bereichert! So ist es schon bei Kindern. Vertieft in ein Spiel, erfahren sie die Befriedigung des Tuns und Funktionierens, benötigen kein Lob von uns Erwachsenen, sondern genügen sich selbst.
Auch Kursteilnehmer einer Schreibwerkstatt sind nicht verpflichtet, ihre Geschichten zu veröffentlichen. Sie müssen sie nicht einmal anderen zeigen, können sie ganz allein für sich als einen Schatz bewahren.
Es gibt Teilnehmer, die mitmachen, weil sie ihren Tagebuchstil verändern wollen, Briefe schreiben möchten oder einfach Spaß am Tun haben, ohne ein für andere sichtbares Ziel anzustreben.
Also sind alle eingeladen, sich glücklich zu schreiben!
Einen gemütlichen Sonntag wünsche ich allen.
Sylvia
Müssen muss selbstverständlich niemand. Doch das Schreiben kann die gleiche Befriedigung auslösen wie alles, was Freude bereitet. Ob es sich um einen Marathon handelt, einen selbst gestrickten Pullover oder eine reparierete Leuchte ist dabei unerheblich.
Der Spaß am Tun ist das, was unser Leben bereichert! So ist es schon bei Kindern. Vertieft in ein Spiel, erfahren sie die Befriedigung des Tuns und Funktionierens, benötigen kein Lob von uns Erwachsenen, sondern genügen sich selbst.
Auch Kursteilnehmer einer Schreibwerkstatt sind nicht verpflichtet, ihre Geschichten zu veröffentlichen. Sie müssen sie nicht einmal anderen zeigen, können sie ganz allein für sich als einen Schatz bewahren.
Es gibt Teilnehmer, die mitmachen, weil sie ihren Tagebuchstil verändern wollen, Briefe schreiben möchten oder einfach Spaß am Tun haben, ohne ein für andere sichtbares Ziel anzustreben.
Also sind alle eingeladen, sich glücklich zu schreiben!
Einen gemütlichen Sonntag wünsche ich allen.
Sylvia
Samstag, 29. August 2015
Schreibkurs
Ich möchte neue Türen mit euch öffnen!
Vom 11. November 2015 bis zum
20. Januar 2016
findet an fünf Abenden mein Schreibkurs
NEUE TÜREN ÖFFNEN
in der
Manufaktur am Benqueplatz
Benquestr. 64/Ecke Wachmannstr.
28211 Bremen
statt.
Anmelden könnt ihr euch unter
s.meywerk@web.de oder
manufakturambenqueplatz@gmail.com
Wir treffen uns mittwochs, und zwar am
11. und 25. November
9. Dezember
6. und 20. Januar von 19.00 - 21.00 Uhr.
Wenn ihr Spaß am Schreiben habt,
neue Techniken und Methoden kennenlernen möchtet,
einen Einstieg sowie Ideen braucht,
anderen Menschen mit der gleichen Vorliebe begegnen wollt,
um euch auszutauschen und Rückmeldungen zu bekommen,
oder wenn ihr Erinnerungen festhalten möchtet,
lade ich euch herzlich ein, an meinem Schreibkurs teilzunehmen.
Ohne Leistungsdruck Texte zu schreiben, vorzulesen und darüber zu sprechen ist das, was ich mir mit euch zusammen vorstelle.
Mithilfe von Schreibideen und -aufgaben inspiriere ich und rege an, Neues auszuprobieren, helfe, wenn nötig, gebe Tipps, wenn sie gewollt sind.
In unserem Schreiblabor experimentieren wir und entwickeln
Geschichten,
Schreibrhythmus,
Stil,
Stoffe, aus denen Träume und Albträume sind.
Wir untersuchen, ob ein Text funktioniert, d.h. ob er verstanden wird, berührt oder sachlich wirkt.
Alles ist erlaubt, auch ein Bild zu malen, wenn die Worte fehlen.
Anmelden könnt ihr euch ab sofort. Die Kursgebühr beträgt 100,- Euro.
Sollten weniger als fünf Personen teilnehmen, kann der Kurs leider nicht stattfinden.
Falls sich mehr als zehn anmelden, kann ich einen zweiten Termin anbieten.
Ich freue mich auf euch!
Sylvia
![]() |
| Foto: Frank Bol |
20. Januar 2016
findet an fünf Abenden mein Schreibkurs
NEUE TÜREN ÖFFNEN
in der
Manufaktur am Benqueplatz
Benquestr. 64/Ecke Wachmannstr.
28211 Bremen
statt.
Anmelden könnt ihr euch unter
s.meywerk@web.de oder
manufakturambenqueplatz@gmail.com
Wir treffen uns mittwochs, und zwar am
11. und 25. November
9. Dezember
6. und 20. Januar von 19.00 - 21.00 Uhr.
Wenn ihr Spaß am Schreiben habt,
neue Techniken und Methoden kennenlernen möchtet,
einen Einstieg sowie Ideen braucht,
anderen Menschen mit der gleichen Vorliebe begegnen wollt,
um euch auszutauschen und Rückmeldungen zu bekommen,
oder wenn ihr Erinnerungen festhalten möchtet,
lade ich euch herzlich ein, an meinem Schreibkurs teilzunehmen.
Ohne Leistungsdruck Texte zu schreiben, vorzulesen und darüber zu sprechen ist das, was ich mir mit euch zusammen vorstelle.
Mithilfe von Schreibideen und -aufgaben inspiriere ich und rege an, Neues auszuprobieren, helfe, wenn nötig, gebe Tipps, wenn sie gewollt sind.
In unserem Schreiblabor experimentieren wir und entwickeln
Geschichten,
Schreibrhythmus,
Stil,
Stoffe, aus denen Träume und Albträume sind.
Wir untersuchen, ob ein Text funktioniert, d.h. ob er verstanden wird, berührt oder sachlich wirkt.
Alles ist erlaubt, auch ein Bild zu malen, wenn die Worte fehlen.
Anmelden könnt ihr euch ab sofort. Die Kursgebühr beträgt 100,- Euro.
Sollten weniger als fünf Personen teilnehmen, kann der Kurs leider nicht stattfinden.
Falls sich mehr als zehn anmelden, kann ich einen zweiten Termin anbieten.
Ich freue mich auf euch!
Sylvia
Abonnieren
Posts (Atom)

