Einige Schreibanregungen zum Thema der Spiegelungen habe ich inzwischen gesammelt. Vielleicht fällt euch ein Text dazu ein.
- Es gab einen Spiegel hinter dem Spiegel, daran erinnerte sie sich genau.
- Golden war er, verschnörkelt und wahrscheinlich wertvoll, auf jeden Fall aber ungewöhnlich klar.
- Grün-blaues Wasser und dieser Mensch mittendrin.
- Spieglein, Spieglein an der Wand, ...
- Sie seien der Spiegel zur Seele, erzählte man sich.
- Sie erschrak, merkte dann aber, dass sie vor ihrem eigenen Spiegelbild zurückgewichen war.
- Ausgerechnet der Spiegelsaal!
- Sie betrachtete ihr Gesicht im Spiegel. Es stimmte, niemand, auch sie selbst nicht, konnte die Ähnlichkeit leugnen.
- Er stand dicht hinter ihr und legte sein Kinn auf ihre Schulter. Wie eine Kreatur mit zwei Köpfen, dachte sie.
- Ich schaue in den Spiegel und sehe ...
- Merkwürdig, dass sich das Bild im Spiegel so sehr vom Foto unterschied.
- Sie betrachtete sich verstohlen in der Schaufensterscheibe.
- Sie hatte nicht nur Geschirr zerschlagen, auch der Spiegel lag in tausend Scherben vor ihren Füßen.
- Guck dich doch an, bist wie dein Vater!
- Ich betrachte mich im Spiegel der Kinder.
- Die dunkle Fensterscheibe warf ihr Bild wie eine Ohrfeige zurück.
- Im Spiegel der Ereignisse betrachtet, ...
- Der Himmel wiederholt sich auf der Oberfläche des Meeres.
- Er spiegelte sich in ihren Augen.
- Der Karneval ist mein Spiegel. Und deiner auch, da sei dir sicher.
- Natürlich spiegele ich mich in dem, was ich liebe (hasse). Etwas anderes ist gar nicht vorstellbar.
Viel Spaß beim Spiegeln!
Autorinnenseite für Romane, Kurzgeschichten, Songtexte, Schreibkurse, Kontakte
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Spiegel
Noch immer beim Thema der Spiegelungen bekommt ihr die Gedanken(splitter) zweier Schriftsteller zu lesen. Natürlich geht es auch einfacher. Meine Ideen dazu sind es, aber ein bisschen Futter für unser Hirn schadet sicher nicht.
Ich verfolge mich, ich antworte mir, ich
spiegele und strahle mich zurück, ich schaudre
vor der Unendlichkeit der Spiegel -
ich bin aus Glas.
Paul Valéry, Monsieur Teste, 1925
Manchmal sieht uns am Abend ein Gesicht
Aus dunkler Tiefe an in einem Spiegel:
Die Kunst muss sein wie dieser Spiegel,
Enthüllend uns das eigene Gesicht.
Jorge Luis Borges, Ars poetica
Ich verfolge mich, ich antworte mir, ich
spiegele und strahle mich zurück, ich schaudre
vor der Unendlichkeit der Spiegel -
ich bin aus Glas.
Paul Valéry, Monsieur Teste, 1925
Manchmal sieht uns am Abend ein Gesicht
Aus dunkler Tiefe an in einem Spiegel:
Die Kunst muss sein wie dieser Spiegel,
Enthüllend uns das eigene Gesicht.
Jorge Luis Borges, Ars poetica
Samstag, 12. Dezember 2015
Autor-in werden
Wer will wissen, wie es geht?
Da bekanntlich viele Wege überall hinführen, hier gleich mehrere Interviews zum Thema:
Wie wird man Autor?
Christoph Gurk interviewt im BR den Schriftsteller Axel Roitzsch, dessen Werdegang er 2014 für einige Monate begleitet hat.
Cornelius Hartz gehört das Blog kapitel eins. Hier interviewt er regelmäßig Autor-innen.
Nur noch im Antiquariat zu kaufen sind die
Werkstattgespräche mit Schriftstellern von Horst Bienek, dtv 1965
und
Von Autoren und Büchern, Klaus Bednarz und Gisela Marx im Gespräch mit Schriftstellern,
Hoffmann und Campe 1997
Horst Bienek interviewt Alfred Andersch, Heinrich Böll, Elias Canetti, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Gerd Gaiser, Uwe Johnson, Marie Luise Kaschnitz, Hermann Kesten, Wolfgang Koeppen, Wilhelm Lehmann, Robert Neumann, Hans Erich Nossack, Friedrich Sieburg, Martin Walser, Carl Zuckmayer - eine manchmal recht knorrige Generation, die erlebt hat, was die meisten von uns nur aus Geschichtsbüchern kennen.
Im zweiten Buch sind Gespräche von Klaus Bednarz und Gisela Marx mit verschiedenen Autorinnen und Autoren aufgezeichnet. Entstanden sind sie zur Frankfurter Buchmesse in den Jahren von 1990 bis 1996 bei der Veranstaltung "Literatur im Römer". Die Interviews nehmen Bezug auf das jeweils neue, auf der Messe vorgestellte Buch
Gesprächspartner sind Harry Mulisch, Dietrich Schwanitz, Robert Gernhard, Lew Kopelew, Heiner Müller, Andrzej Szczypiorski, Franca Magnani, Marcel Beyer, Gila Lustiger, Pavel Kohout, Wolf Biermann, Jewgenij Jewtuschenko, Klaus Harprecht, Peter Härtling, Carola Stern, Sarah Kirsch, Leonie Ossowski, Robert Menasse, Colm Tóibín, Eva Demski, Keto von Waberer, Ingrid Noll, Michael Ondaatje, Lars Gustafsson, Katja Lange-Müller, Hans Joachim Schädlich, Thomas Kling, Wolfgang Niedecken, Durs Grünbein, Reinhard Kaiser, Barbara Cowdy, Josef Winkler, Herta Müller, Patrick Roth, Joseph von Westphalen, Tilman Spengler und Peter Rühmkorf.
Da bekanntlich viele Wege überall hinführen, hier gleich mehrere Interviews zum Thema:
Wie wird man Autor?
Christoph Gurk interviewt im BR den Schriftsteller Axel Roitzsch, dessen Werdegang er 2014 für einige Monate begleitet hat.
Cornelius Hartz gehört das Blog kapitel eins. Hier interviewt er regelmäßig Autor-innen.
Nur noch im Antiquariat zu kaufen sind die
Werkstattgespräche mit Schriftstellern von Horst Bienek, dtv 1965
und
Von Autoren und Büchern, Klaus Bednarz und Gisela Marx im Gespräch mit Schriftstellern,
Hoffmann und Campe 1997
Horst Bienek interviewt Alfred Andersch, Heinrich Böll, Elias Canetti, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Gerd Gaiser, Uwe Johnson, Marie Luise Kaschnitz, Hermann Kesten, Wolfgang Koeppen, Wilhelm Lehmann, Robert Neumann, Hans Erich Nossack, Friedrich Sieburg, Martin Walser, Carl Zuckmayer - eine manchmal recht knorrige Generation, die erlebt hat, was die meisten von uns nur aus Geschichtsbüchern kennen.
Im zweiten Buch sind Gespräche von Klaus Bednarz und Gisela Marx mit verschiedenen Autorinnen und Autoren aufgezeichnet. Entstanden sind sie zur Frankfurter Buchmesse in den Jahren von 1990 bis 1996 bei der Veranstaltung "Literatur im Römer". Die Interviews nehmen Bezug auf das jeweils neue, auf der Messe vorgestellte Buch
Gesprächspartner sind Harry Mulisch, Dietrich Schwanitz, Robert Gernhard, Lew Kopelew, Heiner Müller, Andrzej Szczypiorski, Franca Magnani, Marcel Beyer, Gila Lustiger, Pavel Kohout, Wolf Biermann, Jewgenij Jewtuschenko, Klaus Harprecht, Peter Härtling, Carola Stern, Sarah Kirsch, Leonie Ossowski, Robert Menasse, Colm Tóibín, Eva Demski, Keto von Waberer, Ingrid Noll, Michael Ondaatje, Lars Gustafsson, Katja Lange-Müller, Hans Joachim Schädlich, Thomas Kling, Wolfgang Niedecken, Durs Grünbein, Reinhard Kaiser, Barbara Cowdy, Josef Winkler, Herta Müller, Patrick Roth, Joseph von Westphalen, Tilman Spengler und Peter Rühmkorf.
Montag, 7. Dezember 2015
Themen vertiefen
... könnt ihr beispielsweise mit dem Automatischen Schreiben.
Dafür stellt ihr euch einen Wecker auf zehn Minuten oder beauftragt einen Zeitwächter, also jemanden, der gerade nichts besseres zu tun hat, als darauf zu achten, dass ihr zehn Minuten lang schreibt.
Das tut ihr auf einem weißen Blatt Papier, ohne Pause zu machen. Wenn euch nichts einfällt, schreibt ihr trotzdem, und wenn es der Satz 'Mir fällt nichts ein.' ist.
Habt ihr vorher ein Thema gefunden, wird es euch nicht schwerfallen, das Blatt zu füllen. Vielleicht war es aber auch das verkehrte, dann nehmt ihr beim nächsten Mal ein anderes.
Dieses Blatt Papier muss niemand zu Gesicht bekommen. Ihr könnt also drauflosschreiben, ohne euch mit Grammatik, Rechtsschreibung oder Anstand zu belasten. Es gibt niemanden, der euch zensiert! Und auch ihr selbst solltet das nicht tun, sondern sehen, was ihr von den Wörtern und Sätzen gebrauchen könnt.
Wenn ihr euch bereits Gedanken zu den Spiegelungen macht, die Thema des
Januar-Schreibkurses sind, bietet sich hiermit die Gelegenheit, ein Stück in die Tiefe zu gehen.
Viel Spaß dabei!
Dafür stellt ihr euch einen Wecker auf zehn Minuten oder beauftragt einen Zeitwächter, also jemanden, der gerade nichts besseres zu tun hat, als darauf zu achten, dass ihr zehn Minuten lang schreibt.
Das tut ihr auf einem weißen Blatt Papier, ohne Pause zu machen. Wenn euch nichts einfällt, schreibt ihr trotzdem, und wenn es der Satz 'Mir fällt nichts ein.' ist.
Habt ihr vorher ein Thema gefunden, wird es euch nicht schwerfallen, das Blatt zu füllen. Vielleicht war es aber auch das verkehrte, dann nehmt ihr beim nächsten Mal ein anderes.
Dieses Blatt Papier muss niemand zu Gesicht bekommen. Ihr könnt also drauflosschreiben, ohne euch mit Grammatik, Rechtsschreibung oder Anstand zu belasten. Es gibt niemanden, der euch zensiert! Und auch ihr selbst solltet das nicht tun, sondern sehen, was ihr von den Wörtern und Sätzen gebrauchen könnt.
Wenn ihr euch bereits Gedanken zu den Spiegelungen macht, die Thema des
Januar-Schreibkurses sind, bietet sich hiermit die Gelegenheit, ein Stück in die Tiefe zu gehen.
Viel Spaß dabei!
Samstag, 5. Dezember 2015
Themen finden ...
... und sie einzugrenzen funktioniert mit verschiedenen Techniken.
Ich stelle euch das Clustern vor:
In die Mitte eines großen, unlinierten Blattes schreibt ihr ein Thema, eine Frage oder einen Satz, der euch beschäftigt. Diesen Text kreist ihr ein.
Ohne Pause zu machen und nachzudenken oder eure Ideen zu bewerten, schreibt ihr alle Begriffe, die euch zum ersten einfallen, drumherum und kreist sie ebenfalls ein. Dabei verbindet ihr das, was eurer Meinung nach eng beieinander liegt, mit einer Linie.
Nach etwa einer viertel Stunde seid ihr wahrscheinlich 'ausgeschrieben'.
Jetzt habt ihr eine Sammlung an Wörtern, von denen ihr einige verwerfen und andere gebrauchen könnt, um an eurem Text weiterzuarbeiten oder mit einem zu beginnen.
Wenn ihr trotzdem nicht weiterkommt, könnt ihr ein weiteres Cluster mit einem euch wichtig erscheinenden Begriff aus eurem ersten erstellen.
Manchmal braucht man etwas Übung, um in diese Methode hineinzufinden. Sollte es nicht gleich funktionieren, probiert es ruhig einige Male aus, bevor ihr diese Arbeitsweise verwerft.
Möglich ist, dass ihr euch zu sehr konzentriert. Das soll gerade nicht sein. Die Gedanken müssen fließen dürfen, und es ist völlig gleichgültig, ob euch eure Ideen albern und abwegig erscheinen. Das, was ihr nicht gebrauchen wollt, streicht ihr eben hinterher.
Das ist kein Original-Cluster der Grimms, aber so könnte es gewesen sein. Ich weiß nur nicht, ob die Gebrüder mit dieser Methode gearbeitet haben.
Wenn ihr tiefer ins Geheimnis des Clusterns einstiegen möchtet, könnt ihr das hier
http://www.berlinerzimmer.de/heins/heins_cluster.htm
oder im Buch von Gabriele L. Rico, Garantiert schreiben lernen.
Ich stelle euch das Clustern vor:
In die Mitte eines großen, unlinierten Blattes schreibt ihr ein Thema, eine Frage oder einen Satz, der euch beschäftigt. Diesen Text kreist ihr ein.
Ohne Pause zu machen und nachzudenken oder eure Ideen zu bewerten, schreibt ihr alle Begriffe, die euch zum ersten einfallen, drumherum und kreist sie ebenfalls ein. Dabei verbindet ihr das, was eurer Meinung nach eng beieinander liegt, mit einer Linie.
Nach etwa einer viertel Stunde seid ihr wahrscheinlich 'ausgeschrieben'.
Jetzt habt ihr eine Sammlung an Wörtern, von denen ihr einige verwerfen und andere gebrauchen könnt, um an eurem Text weiterzuarbeiten oder mit einem zu beginnen.
Wenn ihr trotzdem nicht weiterkommt, könnt ihr ein weiteres Cluster mit einem euch wichtig erscheinenden Begriff aus eurem ersten erstellen.
Manchmal braucht man etwas Übung, um in diese Methode hineinzufinden. Sollte es nicht gleich funktionieren, probiert es ruhig einige Male aus, bevor ihr diese Arbeitsweise verwerft.
Möglich ist, dass ihr euch zu sehr konzentriert. Das soll gerade nicht sein. Die Gedanken müssen fließen dürfen, und es ist völlig gleichgültig, ob euch eure Ideen albern und abwegig erscheinen. Das, was ihr nicht gebrauchen wollt, streicht ihr eben hinterher.
Das ist kein Original-Cluster der Grimms, aber so könnte es gewesen sein. Ich weiß nur nicht, ob die Gebrüder mit dieser Methode gearbeitet haben.
Wenn ihr tiefer ins Geheimnis des Clusterns einstiegen möchtet, könnt ihr das hier
http://www.berlinerzimmer.de/heins/heins_cluster.htm
oder im Buch von Gabriele L. Rico, Garantiert schreiben lernen.
Freitag, 4. Dezember 2015
Verantwortung
Ausgesprochen ...
angeregt habe ich mich mit einer Freundin über unsere gerade erwachsenen Kinder unterhalten.
Wie in vielen Haushalten haben und hatten auch wir Schwierigkeiten, unsere Kinder dazu zu bewegen, abgesprochene Aufgaben möglichst bald, wenn überhaupt und ohne Murren zu erledigen.
Während des Gesprächs habe ich mich an meine eigenes Genervtsein in der Teenie-Zeit erinnert. Ewig wollte irgend jemand Dinge von mir, die unwichtig, überflüssig, anstrengend waren - in meinen Augen ganz bestimmt. Mir fehlten die Bezüge zu meinem Leben, und mit 'Bezug' meine ich nicht das Putzen eines gemeinsamen Haushalts, nicht einmal die Reinigung des eigenen Zimmers, es sei denn, wichtiger Besuch war angemeldet. Für mich wichtige Gäste wohlgemerkt!
Woran liegt es, dass junge Menschen scheinbar unsozial ausschließlich eigenen, für Erwachsene nicht nachvollziebaren Interessen nachgehen?
Unter anderem liegt das Geheimnis in der Baustelle Gehirn. Dort verzweigen sich Nervenzellen, bilden sich neue Verbindungen, während andere nicht mehr brauchbar sind und verkümmern. Ein bisschen Chaos im Kopf ist Auslöser für ungewöhnliches Verhalten.
Die Müdigkeit hängt nicht am Unwillen der Kinder, früh genug ins Bett zu gehen, sondern am Hormon Melatonin.
Im Präfrontalhirn werden eine Weile geordnete Entscheidungen boykottiert und das Erkennen von Gefühlen anderer Menschen schrumpft um 20 %.
Die Gefahr von Unfällen ist bei jungen Menschen enorm hoch, weil sie Risiken nicht einschätzen können oder extrem emotional und damit unaufmerksam handeln.
Das Gehirn bildet sich bis zum 25. Lebensjahr um. Zumindest wenn immer noch stimmt, was ich vor vielen Jahren gelesen habe in
GEO WISSEN Nr. 41 - Pubertät.
Und wenn wir es wagen, uns zu erinnern ... oh je! Zuckersüß waren wir sicher nicht. Immerhin halten wir uns mittlerweile für (meistens) soziale und verantwortungsbewusste Wesen - vor allem, seit wir Kinder oder andere wichtige Aufgaben haben.
Seid also lieb zu euren Kindern, sie können (fast) nichts dafür - für ihre Eltern schon mal gar nicht.
angeregt habe ich mich mit einer Freundin über unsere gerade erwachsenen Kinder unterhalten.
Wie in vielen Haushalten haben und hatten auch wir Schwierigkeiten, unsere Kinder dazu zu bewegen, abgesprochene Aufgaben möglichst bald, wenn überhaupt und ohne Murren zu erledigen.
Während des Gesprächs habe ich mich an meine eigenes Genervtsein in der Teenie-Zeit erinnert. Ewig wollte irgend jemand Dinge von mir, die unwichtig, überflüssig, anstrengend waren - in meinen Augen ganz bestimmt. Mir fehlten die Bezüge zu meinem Leben, und mit 'Bezug' meine ich nicht das Putzen eines gemeinsamen Haushalts, nicht einmal die Reinigung des eigenen Zimmers, es sei denn, wichtiger Besuch war angemeldet. Für mich wichtige Gäste wohlgemerkt!
Woran liegt es, dass junge Menschen scheinbar unsozial ausschließlich eigenen, für Erwachsene nicht nachvollziebaren Interessen nachgehen?
Unter anderem liegt das Geheimnis in der Baustelle Gehirn. Dort verzweigen sich Nervenzellen, bilden sich neue Verbindungen, während andere nicht mehr brauchbar sind und verkümmern. Ein bisschen Chaos im Kopf ist Auslöser für ungewöhnliches Verhalten.
Die Müdigkeit hängt nicht am Unwillen der Kinder, früh genug ins Bett zu gehen, sondern am Hormon Melatonin.
Im Präfrontalhirn werden eine Weile geordnete Entscheidungen boykottiert und das Erkennen von Gefühlen anderer Menschen schrumpft um 20 %.
Die Gefahr von Unfällen ist bei jungen Menschen enorm hoch, weil sie Risiken nicht einschätzen können oder extrem emotional und damit unaufmerksam handeln.
Das Gehirn bildet sich bis zum 25. Lebensjahr um. Zumindest wenn immer noch stimmt, was ich vor vielen Jahren gelesen habe in
GEO WISSEN Nr. 41 - Pubertät.
Und wenn wir es wagen, uns zu erinnern ... oh je! Zuckersüß waren wir sicher nicht. Immerhin halten wir uns mittlerweile für (meistens) soziale und verantwortungsbewusste Wesen - vor allem, seit wir Kinder oder andere wichtige Aufgaben haben.
Seid also lieb zu euren Kindern, sie können (fast) nichts dafür - für ihre Eltern schon mal gar nicht.
Dienstag, 1. Dezember 2015
Januar-Schreibkurs
Zum Kurs am 29. und 30. Januar 2016 hier ein paar zusätzliche Informationen, die vor allem das Buch betreffen, das entstehen kann.
Sollten sich nicht genügend Teilnehmer finden bzw. weniger Beiträge druckfertig werden, als wir für ein kleines Buch benötigen, würden wir gern in weiteren Kursen - mit euch oder anderen Teilnehmern - Geschichten dafür sammeln. Innerhalb der nächsten Monate kann sich so eine Gemeinschaftsarbeit entwickeln, die ein für alle befriedigendes Ergebnis hervorbringt.
Um euch einzustimmen, stellen wir das Thema des Wochenendes schon einmal vor:
Wir möchten den Begriff Spiegelungen auf möglichst vielfältige Weise beleuchten, beschreiben, umspinnen. Wer Lust dazu hat, kann bereits einen oder mehrere Texte vorbereiten.
Sollte nach dem Kurs weiterer Bedarf an Überarbeitungen bestehen, begleite ich euch außerhalb des Kurses noch ein Stück des Weges, denn ein Text muss meistens redigiert werden, um eine ansprechende und funktionierende Form zu finden.
Jana Hoffhenke und ich besprechen im Kurs die Grundlagen der Kurzgeschichte und feilen mit euch zusammen an den Texten. Dabei helfen die Rückmeldungen aller Teilnehmer.
In welchem Genre ihr schreibt, ist völlig unerheblich. Von der Liebesgeschichte über Krimi, Texte für Kinder und Autobiografisches - alles kann sein, auch, sich keinem Genre zuordnen zu wollen oder zu können.
Hier noch einmal Ort und Datum des Kurses:
'Fischers'
Friedrich-Karl-Str. 101
28211 Bremen
Wir treffen uns am
Freitag, den 29. Januar 2016 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr und am
Sonnabend, den 30. Januar von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
So ein fabelhafter Kurs ist doch eine grandiose Weihnachtsgeschenk-Idee, oder?
In den nächsten Blogbeiträgen bekommt ihr ein paar Tipps zur Ideenfindung.
Bis dahin liebe Grüße!
Sollten sich nicht genügend Teilnehmer finden bzw. weniger Beiträge druckfertig werden, als wir für ein kleines Buch benötigen, würden wir gern in weiteren Kursen - mit euch oder anderen Teilnehmern - Geschichten dafür sammeln. Innerhalb der nächsten Monate kann sich so eine Gemeinschaftsarbeit entwickeln, die ein für alle befriedigendes Ergebnis hervorbringt.
Um euch einzustimmen, stellen wir das Thema des Wochenendes schon einmal vor:
Wir möchten den Begriff Spiegelungen auf möglichst vielfältige Weise beleuchten, beschreiben, umspinnen. Wer Lust dazu hat, kann bereits einen oder mehrere Texte vorbereiten.
Sollte nach dem Kurs weiterer Bedarf an Überarbeitungen bestehen, begleite ich euch außerhalb des Kurses noch ein Stück des Weges, denn ein Text muss meistens redigiert werden, um eine ansprechende und funktionierende Form zu finden.
Jana Hoffhenke und ich besprechen im Kurs die Grundlagen der Kurzgeschichte und feilen mit euch zusammen an den Texten. Dabei helfen die Rückmeldungen aller Teilnehmer.
In welchem Genre ihr schreibt, ist völlig unerheblich. Von der Liebesgeschichte über Krimi, Texte für Kinder und Autobiografisches - alles kann sein, auch, sich keinem Genre zuordnen zu wollen oder zu können.
Hier noch einmal Ort und Datum des Kurses:
'Fischers'
Friedrich-Karl-Str. 101
28211 Bremen
Wir treffen uns am
Freitag, den 29. Januar 2016 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr und am
Sonnabend, den 30. Januar von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
So ein fabelhafter Kurs ist doch eine grandiose Weihnachtsgeschenk-Idee, oder?
In den nächsten Blogbeiträgen bekommt ihr ein paar Tipps zur Ideenfindung.
Bis dahin liebe Grüße!
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